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Als ich mein Bett macht, soll vorkommen bei mir, ist mir dieses Papier in die Hand gefalle. Woher kommt das nur? Ich werde alt. Dann steckte ich das Papier in die Schublade wo der Fernseher drauf steht.

Andreas
14.4.05 21:55


Die Glocke an der Haust?r klingelte mitten in der Nacht. Ich schreckte auf. Drei Uhr morgens.

Ich h?rte zauberhaft schnarchen. Sie sa? den ganzen gestrigen Abend vor dem TV, sprach nicht, ihre Augen waren ganz glasig. Pl?tzlich sackte sie weg. Ich legte eine Decke ?ber sie. Ging schlafen.

Die Klingel der T?r nervte mich.
Ich ging an das Fenster. War Vollmond. Drau?en sah ich das Auto von diesem Inspektor Kriegdichschon.
Er also. Dieser Mistkerl. Ich haute sofort ab. Durch die Hintert?r.

Andreas
23.4.05 18:22


Meine Geburtsstadt besteht aus Fabriken, Ru?, Rauch und Bauern. ?ber Tag war kein Mensch auf der Stra?e. Alle arbei-teten in der Fabrik. Nur hin und wieder eine Frau, die wohl einkaufen ging. Es war ein ewiges Sauwetter. Es war kein Wunder, da? meine Mutter sich einsam und verlassen f?hlte, denn mein Vater gammelte monatelang alleine durch die Lande. Weil sie kein Wort deutsch sprach, war sie in diese Schei?stadt gezogen, um meine Ankunft bei einer russischen Schul-freundin abzuwarten. Als der Ehemann ihrer Freundin abhaute, zog diese Hals ?ber Kopf nach Budapest. Weil ich aber fr?her kommen wollte, hielt meine Mutter hier allein aus. An meinen Alten schrieb sie 'ne Karte nach Istanbul, postlagernd. Seine Antwort: Wohne nicht in einer Typhusstadt, komm zur?ck nach Amsterdam! Trotzdem wurde ich noch dort geboren. Gott sei Dank blieb ich nur einige Jahre da. Meiner Mutter Familie, ein altes russisches Adelsgeschlecht, beschwor sie in vielen Briefen, mit mir zur?ckzukehren und meinen Vater in Holland krepieren zu lassen! Doch sie z?gerte, sie liebte meinen Vater; als sie dann doch die Nase voll hatte, waren die Grenzen zu und sie dazu verdammt, ihr noch junges Leben in einem kahlen, kalten, faulig verw?sserten Froschland zu beenden, obwohl sie die Sprache nicht mal verstand. .
In mancher Nacht fliegen Fetzen meiner Jugend durch die Dunkelheit. Dann bin ich wieder in der ru?igen Stadt mit ihren biederen, mi?trauischen Bewohnern, den abgek?mpften Arbeitern, den miefenden Bauern, den schielenden B?rgern, den streitenden Weibern und hinterlistigen Kindern mit ihren Rotz-nasen.

Andreas
26.4.05 16:04





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